Ein Ort mit Geschichte

1927 vom Architekten Franz Ahrens errichtet, ist die frühere Omnibushalle der Berliner Verkehrsbetriebe mit über 7.000 Quadratmetern damals die größte freitragende Halle Europas. Zu Zeiten des Omnibusbetriebes fasst sie insgesamt 240 Busse. Wie die meisten Industriebetriebe auch, wird der Betriebshof während des Zweiten Weltkriegs von den Nationalsozialisten zweckentfremdet. Vom Krieg weitgehend verschont, wird der Gebäudekomplex Ende der Vierziger bis Anfang der Fünfziger zum Flüchtlingslager. Ab 1961 liegt die Halle direkt im Mauerstreifen und ist nur noch für DDR-Grenztruppen und BVG-Beschäftigte zugänglich. 1993, wenige Jahre nach dem Mauerfall, schließen die Verkehrsbetriebe den Standort.

Spree und Osthafen 1922

In der Halle, 20er

Luftbild des Standorts, 30er

DDR-Grenze, 80er

Hallenimpression, 90er

Baustellenlandschaft 90er

arena-Dach vor der Sanierung

Hallensanierung 2000

Luftbild 2004

1995 beginnt ein neues Zeitalter für den Gebäudekomplex: Der Verein ART Kombinat startet mit der kulturellen Nutzung. Schritt für Schritt entwickelt sich in den Folgejahren ein kultureller Mikrokosmos, der seinesgleichen sucht: Im Mittelpunkt die große HALLE, ergänzt durch außergewöhnliche Locations wie GLASHAUS, HOPPETOSSE, BADESCHIFF und dem GARTEN DER ENTSCHLEUNIGUNG. Nach ihrer denkmalgerechter Sanierung entspricht die ehemalige Bushalle heute den modernsten Standards und hat sich gleichzeitig ihren industriellen Charme bewahrt.

Im Mittelpunkt die große HALLE der ARENA BERLIN, rechts die Shedhalle des AREANACLUBs, direkt daran angeschlossen das GLASHAUS, davor die Steganlage des BADESCHIFFs, links das Restaurantschiff HOPPETOSSE.

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